Projekt: Bewegungsförderung in der Kita "Kita in Bewegung"

Ziele:
Bewegen ist der Schlüssel für eine harmonische Gesamtentwicklung auch - und gerade - unter ungünstigen Lebensbedingungen. Der "natürliche" Bewegungsdrang ist für die Entwicklung des menschlichen Gehirns von großer Bedeutung. Psychomotorisch orientierte Bewegungserziehung beinhaltet durch ihre Erlebnis- und Handlungsorientierung auch immer Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung. Die solchermaßen geförderten Kinder werden nicht nur motorisch geschickter, schneller und kräftiger, sondern sie werden auch aufmerksamer für sich und ihre personelle und materielle Umwelt und lernen Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Deshalb eignet sich dieser Ansatz u.a. auch als aktives Element der Unfallprävention.

Schritte:
Ausgehend vom Runden Tisch für Unfallprävention im Kindesalter hat sich in Delmenhorst die Arbeitsgruppe "Bewegungsförderung in der Kita" gegründet. Der erste Schritt zu einer umfassenden wohnortnahen Förderung soll daher die alltägliche Unterstützung einer freudigen Bewegung aller Kinder im Kindergarten-Alter sein. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist die Motivation der Erzieherinnen, als Multiplikatorinnen tätig zu werden. Damit dieses Vorhaben gelingen kann, finden regelmäßige Arbeitsgruppen-Treffen von Praktikern und Interessierten aus den einzelnen Kitas zum Kennen lernen und zum Erfahrungsaustausch statt.

Kooperationspartner:
Projekt „Bewegungsförderung in Delmenhorster Kitas“

Über einen Zeitraum von circa einem Jahr (September 2006 bis November 2007) wurde das Projekt „Bewegungsförderung in Delmenhorster Kitas“ durchführt. Durch eine gezielte Bewegungsförderung sollten die Kinder sowohl in ihrer persönlichen Entwicklung gestärkt als auch motorisch geschickter, schneller und kräftiger werden. Darüber hinaus spielt eine gut ausgeprägte Motorik eine entscheidende Rolle bei der Unfallprävention. Als Evaluationsinstrument wurde der MOT 4-6 verwendet.
Den vollständigen Projektbericht zu „Bewegungsförderung in Delmenhorster Kitas“ können Sie hier als PDF (1.3 MB) einsehen.